Sonntag, 20.11.2022

Klaus:

Sonntag, 20.11.2022

Wir müssen früh aufstehen: um 9,00 Uhr beginnt der Gottesdienst in der KH-eigenen Kapelle. Eine beeindruckende Stunde mit Gesang, Lesung und Predigt (alles in Kiswahili) erwartet uns. 



Unserer Patientin von gestern geht es ganz gut, hat aber Schmerzen und der Urin wird immer dunkler. Vor dem Mittagessen möchten die Damen noch gerne den lokalen Markt in Kamachungi unsicher machen. Ich hätte mir nie vorstellen können mit meiner Frau Catherine zusammen als Passagiere auf einem 125er China-Motorrad – ohne Helm – eine solche 5km-Strecke zu fahren. Auf dem Markt angekommen werden viele Stoffe gekauft, zurück laufen wir per pedes apostolorum.


Meike:


Sonntag, der Tag beginnt leider mit Abschied von Dr.Guido, Dan und Christian...das Wetter scheint gut zu werden und so brauchen sie keine Sorgen zu haben, dass der Flieger nicht kommen kann...

Anschließend gehen wir in den Gottesdienst,  dort können sich neue Gäste gut allen vorstellen und wenn wir das meiste auch nicht verstehen,  ist es doch immer schön dort...

Dr. Klaus hat sich vorher noch die Patientin von gestern Abend auf der Intensivstation angesehen,  es geht ihr zumindest schon einmal besser...trotzdem ist sie noch nicht sicher über den Berg...

Mit Hannah zusammen fahren ( mit dem Pikipiki - Mopedtaxi)  wir nach Kamachumu auf den Wochenmarkt um Gemüse und vor allem bunte Stoffe und Tücher zu kaufen. 

...das ist ja genau mein Ding...so viele bunte Stände, Gerüche, Menschen...ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll...

Zurück gehen wir zu Fuß..ca 5 Km eine schöne Strecke...

Später helfe ich Hannah noch bei 2 Verbandwechsel (Majid und Amoni)



Manuela:


Heute ist Abreisetag der ersten Truppe und sie sollen um 8:30 Uhr von Joseph abgeholt werden.  Wir treffen uns um 8:00 Uhr und so herrscht ein geschäftiges Treiben in der Unterkunft. Aber Joseph war natürlich pünktlich und schon kehrt Ruhe ein.



Nach dem Frühstück geht es dann in die Kirche. Hier werden wir herzlich begrüßt, es wird viel gesungen, mehrere Gruppen treten auf und es wird gespendet. Diese Spenden sind nicht nur Geldspenden, sondern plötzlich liegt auch ein Hahn vorne. Nach der Messe gibt es hier eine Versteigerung und siehe da, der Hahn wird versteigert… leider kann ich nicht herausbekommen, was geboten wurde. Aber das System ist witzig, denn man kann nicht nur für sich selber etwas versteigern, sondern auch irgend etwas für jemand anderen. So hat Meike frische Bohnen bekommen und Catherine Okras ersteigert 



Nach der Kirche sind wir direkt mit dem border border zum Markt nach Kamachumu.


Die Fahrt war sehr witzig und Hanna hat uns alle gefilmt.



Die Männer wollten erst gar nicht einkaufen, aber sie sind dann doch bei der Auswahl der vielen Stoffe mit in den Bann gezogen worden. Wir haben schließlich Platz im Koffer, so dass wir auch noch etwas mit heim bringen können 


Den Weg zurück sind wir dann zu Fuß und ich habe mir glatt 2 Blasen gelaufen. Nach einem leckeren Mittagessen, haben wir unsere Haushälterin Estera gebeten, unsere Sachen aus der anderen Wohnung mit dem Auto zu holen. Das war für sie kein Problem und wir konnten uns endlich „häuslich einrichten“ und schon mal Wäsche waschen. Nach dem Abendessen haben wir den Abend ausklingen lassen, auf unserer überdachten Terrasse. 



Samstag, den 19. 11. 2022

Samstag, den 19. 11.

Joseph holt uns nach dem Frühstück wieder ab und bringt uns zum KH wo wir den größten Teil des Tages mit allen zusammen verbringen: Die atemraubend schöne Landschaft, das gute Klima, die reiche Landwirtschaft und die freundlichen Menschen beindrucken uns sehr!

 


Nachmittags erreicht uns der erste Auftrag: Dr. Lilian berichtet von einer jungen Patientin um deren Leben sie sich, zu Recht, sehr sorgt. Eine typische Katastrophe: die 18-jährige ist Scharlatanen für eine Interruptio in die Hände gefallen, kriegt eine Sepsis, wird in einem kleinen Health-Center zwei Wochen mit Medikamenten behandelt und ist seit einem Tag hier im Ndolage-KH. Septischer Schock, Pan-Peritonitis, Anämie, massive Leukozytose: Alles Lebensgefährliche kommt zusammen!! Auf der „Positiv-Seite“ steht ihre Jugend und der gute Ernährungs-Zustand.

Wir wagen den Sprung in den „Wildwasser-Strom“ denn für diese junge Frau gibt es ohne OP keine realistische Überlebens-Chance: ohne die Verhältnisse vor Ort wirklich zu kennen und die Leistungsfähigkeit der Anästhesie, des Labors, der Transfusionsmedizin, der OP-Mitarbeiter und der post-op Überwachung einschätzen zu können geht’s in den OP. 

 

Alle helfen mit: Christian hält die Patientin am Atmen (!!), Meike und Manu sorgen mit Edina für die Instrumente, Hannah hält den US-Schallkopf und sieht, dass der Absauger läuft, Catherine hält unsere Nerven zusammen, Dr. Lilian organisiert Blutkonserven, und Dr. Lolwako assistiert professionell. Leider müssen wir die Gebärmutter entfernen, Gottseidank ist aber sonst „im Bauch“ nichts „kaputt“. Ganz großen Dank an Alle (besonders Christian!) für diesen ungewöhnlichen Einsatz! Heute, Montag Abend, als ich diesen Blog-Beitrag schreibe geht es der jungen Frau deutlich besser, ist aber noch nicht „über den Berg“. Ich weiß nicht mehr wie ich nach dieser Aktion zurück zum Haus gefunden habe und wieviel „Kilimanjaro“ durch meine Kehle geflossen sind…….

18. November 2022

Manuela 

Im Hotel haben wir noch gefrühstückt, dann sind wir um 9:00 Uhr mit dem Bus abgeholt und zum Flughafen gebracht worden. 


Nun wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt. Erst mussten wir erneut einchecken und über einen QR Code nachweisen, dass wir kein Ebula oder Fieber haben. Dann wurden unsere Koffer durchleuchtet, wir konnten beobachten, dass einige unserer Leidensgenossen entspannter waren, als andere. Da das Wetter immer noch nicht wesentlich besser wird, sind wir nicht sicher, dass der Flug heute geht. Die Einheimischen, die auch gestern mit uns in der Business Class saßen, haben mittlerweile alle eine Karte und dürfen durch die Sicherheitskontrolle. Wir scheinen also zu fliegen und warten - nicht wirklich - geduldig, ob auch wir mitfliegen

Da der Flieger aus da El Salam kam, müssen einige Passagiere weiter mitfliegen. Als alle Passagier eingecheckt haben, waren noch 6 Personen übrig, 4 davon waren wir🥲. Es wird wirklich eine Zerreißprobe, aber wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Als wir dann am Schalter gefragt wurden, ob wir denn unbedingt Business Class fliegen müssten, haben wir natürlich sofort nachgegeben. Schließlich ging es uns ja um das Gepäck, so dass wir die 30 kg transportieren dürfen. 

Zum Schluss haben wir beschlossen, dass die uns mürbe machen wollten. Komischerweise war das Flugzeug halb leer, so dass wir zusammen sitzen konnten. Diesmal war der Flug ohne Probleme und bei der Landung waren alle sehr erleichtert. Das Flugzeug, dass vor 2 Wochen im Victoriasee gelandet war, lag noch immer als Warnung

Wir mussten natürlich wieder durch die Kontrolle, aber diesmal gab es keine Fragen. Als wir draußen waren, stand Joseph vor uns, der als unser Fahrer in den nächsten 2 Tagen eine Rolle spielen wird. 

Zu unserem Erstaunen wurden wir ins Elct Hotel zum Mittagessen gebracht, wo wir anschließend noch kurz auf den Bischof getroffen sind. Wir haben gemeinsam Bilder gemacht, Telefonnummern und Adressen ausgetauscht. 


Joseph musste ein paar Besorgungen in Bukoba machen, wir haben noch Wasserkanister und Mangos gekauft, bevor es nach Ndolade geht. Unterwegs bekamen wir von Christian und Dan den Auftrag, dass wir Bier aus Kamachumu mitbringen sollten. Dagegen hat sich Joseph mit Händen und Füßen gewehrt. 

Als wir in Ndolage angekommen sind, kamen uns Dan und Christian mit der Haushälterin entgegen, natürlich auf den Weg nach Kamachumu. Schon klar, was die dort organisieren wollten. 

Meike war da, um uns zu begrüßen, kurz darauf kam auch Guido von einem Patienten zurück und wir sind Dr. Lilien vorgestellt worden. Anschließend waren wir eingeladen in dem Café am Eingang, wo eigentlich unser gemeinsamer Abend geplant war. Leider haben wir nicht mit Joseph gerechnet, der nicht mehr im Dunkeln fahren wollte. Da unser Hotel auch in Kamachumu lag, hatten wir nicht viel Zeit, uns auszutauschen. Aber das Abendessen bei Witness im Café war sehr lecker. 


Wir haben für 1 Nacht das Hotelzimmer bezogen zu dem uns Hanna begleiten sollte, um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. So haben wir unsere ersten Eindrücke am Abend in der Bar noch einmal reflektiert und sind dann früh ins Bett gegangen. 


Klaus:

Freitag, 18. 11.

Nach unserem unfreiwilligen Tag-und-Nacht Aufenthalt in Mwanza (mit nächtlichem Disco-Erlebnis) wurden wir vier heute per Bus vom Hotel zum Flughafen gebracht. Langes Warten aber glücklicher Start, guter Flug und sichere Landung in Bukoba! Vor dem Aufsetzten fliegt das Flugzeug eine gefühlte Ewigkeit gerade eine Handbreit über dem Wasser des Viktoria Sees! Allen Passgieren ist die Erleichterung über die gelungene Landung anzumerken, Fotos und Selfies werden gemacht und es herrscht eine gelöste Party-Stimmung auf dem Rollfeld.


Joseph, der Finanz-Verantwortliche des Ndolage-Krankenhauses holt uns ab. Auf dem Weg ins Krankenhaus werden wir dem Bischof der Lutherischen Nord-West-Diözese Tansanias, Dr. Keshomshahara, vorgestellt, der uns in perfektem Deutsch begrüßt und gelöst erzählt, dass er Osnabrück von den Bahnhofsansagen her kennt, die er hören konnte, wenn er von seinem Studienort Bielefeld aus in Deutschland unterwegs war.

„Unser Team“, Dan und Christian, Meike und Guido begrüßt uns herzlichst, erste Eindrücke werden geteilt und für die Nacht bleiben wir in einem Hotel in Kamachumu. 

1. Bericht der 2. Truppe




16.November 2022

Heute geht es Richtung Ndolage auch für das 2.Team los (Andreas und ich starten von Düsseldorf). 

Es hat leider etwas geregnet, aber sonst sind wir ohne Probleme in Düsseldorf angekommen. Das übliche einchecken und die gesamten Kontrollen haben wir geschafft und sind dann in den ✈️ nach Istanbul. 

Dort haben wir Zeit, denn unser Flug war noch nicht einmal auf der Anzeigetafel angezeigt. So wussten wir nicht von welchem Gate es weiter geht. Also erst einmal haben wir mit unseren Resten dort am Flughafen ein kleines „Picknick“ gemacht. 

Um 19:45 Uhr ging es dann weiter durch die Nacht nach Dar El Salaam. Das Essen war gut und es gab sogar wie früher auf diesen Flügen einen leckeren Wein. Wir haben Filme geschaut, und versucht etwas zu schlafen. 

Mitten in der Nacht kurz nach 3 Uhrsind wir gelandet. 

Durch die Passkontrolle sind wir problemlos gekommen, wir mussten unser Visa vorzeigen, dann haben wir unsere Koffer geholt und… natürlich wurden wir kontrolliert. Ein Problem war jetzt die Kontrolle von Andys „Riesen“ Koffer. Es war zu erwarten, wenn wir die Koffer öffnen müssen, dass wir bei so vielen medizinischen Materialien Ärger bekommen würden. Die Anklage: „Was in dem Koffer ist, das muss angemeldet sein.“ Ob wir Papiere hätten? Wir haben es erst einmal mit erstaunten Blicken versucht, aber das half nicht viel. Außer, dass ich meinen Koffer dann auch noch öffnen musste und dort alle Spatel zum Intubieren herausfielen, die ich zu guter Letzt noch in alle Ecken gestopft hatte. 

Langsam fingen wir an zu schwitzen und das nicht nur, weil es wärmer als daheim ist. Wir haben dann versucht das Dokument mit der Einladung des Hospitals vorgezeigt, das wäre zwar gut, aber auch das würde nicht reichen. Andy hat sogar den Bischof mit ins Spiel gebracht. Wir sollten dann den Verantwortlichen anrufen. Da wir leider keine Nummern von den Mitarbeitern aus dem Hospital hatten, habe ich erst Guido angerufen, der sich nicht gemeldet hat. Dann habe ich mit Meike gesprochen und die wollte sich kümmern, um Dr. Lilien ans Telefon zu bekommen. Die Dame am Zoll hat dann Andys Dackelblick und unsere Hilflosigkeit mitten in der Nacht nicht mehr ertragen und hat uns mit dem Verweis durchgelassen, dass wir nie wieder ohne Anmeldung so viele Materialien nach Tansania bringen dürften. Ich habe Meike dann erneut um kurz nach 4 angerufen. Sie hat sofort gefragt, wie wir das hin bekommen hätten, ich habe nur geantwortet, dass Andy auf den Knien gerutscht und sogar den Bischof als Trumpf aus dem Ärmel gezogen hat. Guido hat sich da entschuldigt, er hatte wohl geglaubt, dass sein Wecker gegangen war und ist dann sofort aufgestanden.





Ankunft in Dar El Salaam 
17. November 2022 

Wir waren jedenfalls sehr froh, das Gebäude verlassen zu können und sind dann rüber zum Terminal 2. Hier gehen die Domestic Flüge ab und hier wollen wir in ein paar Stunden auf Cathrine & Klaus Flohr treffen. In der Zwischenzeit kaufen wir noch eine Telefonkarte, so dass wir darüber Internet-fähig sind. 
Als wir um 7:00 Uhr die Erlaubnis bekamen, haben wir am Terminal 2 unsere Koffer wieder durch den Sicherheitscheck geschleust. Wir waren froh, das Gepäck wieder los werden zu können und haben dann auf unsere „Unterstützung“ gewartet. 

Es dauerte nicht lange und wir konnten unsere Reise zu viert fortsetzen. Der Plan sah wie folgt aus: 

09:20 Von Dar es Salaam nach Mwanza, 11:05 Ankunft in Mwanza

Im Flugzeug sind wir sitzen geblieben, bis es um 11:35 Uhr weiter nach Bukoba geht. 

Geplante Ankunft um 12:15 Uhr in Bukoba 

Wir sind in Mwanza mit der Propeller Maschine gut angekommen. Wir saßen am Notausgang in der 1. Reihe. Da wir in der Business class gebucht waren, wohl wegen des Gewichts der Koffer, haben wir sogar ein Sandwich und ein Getränk bekommen. 

In Mwanza sind einige Leute ausgestiegen, so dass wir den Platz tauschen konnten. Leider hatten wir trotzdem keine gute Sicht, weil es ziemlich bewölkt und nebelig war. Als wir zum Landeanflug angesetzt haben, waren wir froh unserem Ziel näher gekommen zu sein. 


Fehlanzeige: das Fahrwerk ist wieder eingeholt worden und das Flugzeug gewinnt an Höhe. „Einmal durchstarten“ hat jetzt eine ganz neue Bedeutung bekommen. Auf dem Bild des Flightradar24 kann man die Bögen, die wir geflogen sind super verfolgen. 

Der Flieger landet also nicht in Bukoba sondern wir sind zurück in Mwanza. Und nun???

Abwarten… und dann:


Wir sind alle in einen Bus verfrachtet und zum Hotel in die Innenstadt gebracht worden. Andys Koffer passte nicht mehr in die 1. Fuhre, so dass wir ihn dort zurück lassen mussten. Mit der 3. Fuhre ist er dann endlich nach ca. 1,5 h wieder zu uns gestoßen. Wir haben einen tea/café getrunken während wir auf Andy gewartet haben. Das Abendessen ist uns sehr früh serviert worden und da der Regen gar nicht aufhörte, sind Klaus und Catherine früh ins Bett. Wir brauchten noch Wasser und so sind wir noch kurz in der geschäftigen Stadt unterwegs gewesen.

Aber da kein Strom in der Stadt war, schien es uns eher „komisch“ und wir sind dann zurück zum Hotel und auch Schlafen gegangen. Kaum lagen wir im Bett, begann unten eine Party. Die nächste unruhige Nacht trägt nicht gerade zu einem „entspannten Aussehen“ bei. 

18. November 2022

18. November 2022

Christian: 

Es ist Freitag... letzter Arbeittag hier in Ndolage, Tanzania. Start wie üblich mit Frühstück, Andacht, Frühbesprechung... ach nee, die ist ausgefallen. Irgendwie haben nur wir Mzungus hier gesessen und gewartet. Also in den OP. Hier ist es allerdings bis auf ein paar OP`s schon recht ruhig. Scheinen alle schon im Wochenendmodus zu sein. 

Am Vormittag kommt uns dann wie versprochen der Bischof besuchen. Guido und Meike sind allerdings gerade im OP beschäftigt und können somit an der "Audienz" nicht teilnehmen. Nach ein bißchen Smalltalk, (der Bischof spricht sehr gutes Deutsch, hat mehrere Jahre in Deutschland verbracht und in Bethel promoviert) tauschen wir noch schnell die Handynummern aus, machen ein paar Gruppenfotos und verabschieden uns wieder. 


Am Nachmittag steht dann noch Reanimationstraining mit der Staff des OP und der Intensivstation an. Alle sind sehr interessiert, tun sich aber doch sehr schwer. 

Vergleiche mit den Schulungen vor Jahren in Nangina, Kenia, sind durchaus identisch. An diesem Thema muss hier noch deutlich mehr gearbeitet werden. Die mitgebrachte Rea-Puppe bleibt auf jeden Fall hier und ich hoffe, dass diese auch ab und an mal vom Schrank geholt wird. 

Dan: 

Ich bin wach! :D und dass ist schon was sehr Positives würde ich sagen. Irgendwie zieht das Tal mich fast jeden Morgen (auser gestern :D)  an und nach einem Kaffee bin ich direkt dahin gegangen.

Den Tag fängt an wie Christian schon erwähnt ... genauso an. In der Praxis ist es wieder erstmal ruhig und die Patienten lassen auf sich warten. Für mich war es aber super weil ich die letzten Bilder für den Blog laden konnte. Gegen 10 Uhr sind auch die ersten Patienten angetreten, Rückenschmerzen! Onesmo übernimmt prompt und Melchior macht die Dokumentation. Kurz Zeit später wir haben in der Praxis Besuch vom Bischof. 

Er wurde begleitet von Dr. Lilian, dem Hospital Sekretär und Christian. Danach wird eine 77 Jährige Patientin mit dem Rollstuhl gebracht. Sie hatte vor Jahren einen Schlaganfall und ist links gelähmt. Sie ist von ihrem Enkel betreut. 

Weil der noch jung ist (24 Jahre alt) zeige ich ihm wie er den Transfers von Rohlstuhl ins Bett macht um seinen Rücken zu schonen. Im Liegen ich merke ich dass ihr linkes Bein stark nach innen rotiert ist und der Enkel konnte nicht genau beantworten ob das alt ist oder nicht. 

Ich versuche Dr. Guido zu erreichen aber er war im OP. Nach ein paar Minuten kommt Christian vorbei und fragt ob alles in Ordnung ist. Ich hab ihm auch die Patientin vorgestellt und er sagte... für mich sieht das aus nach luxierter Hüfte, genau meine Gedanken auch. Und wir, das Physio Team, entscheiden dass die Patientin ein Röntgenbild benötigt um die Diagnose zu stellen. Onesmo bringt  eine Trage und die Patientin wird zum Röntgen gebracht. Alles ist verlangsamt und die Patientin ist wieder nicht zu sehen, Wochenendmodus halt. 

Irgendwann kommt eine Patientin mit starke Nacken-Schulter Schmerzen. Eine genaue Diagnose war aber nicht zu stellen. Wir machten eine therapeutische Anamnese und stellten fest dass sie starke Verspannungen hatte. Melchior, der Medical Officer und ich, entscheiden uns ihr durch eine Massage zu helfen. Sie schien wirklich starke Schmerzen (oder vieleicht Angst?) zu haben. 

Fast bei jeder Berührung zuckt sie und manchmal stöhnt sie bei ganz sanfter Anwendung der Massage. Ich frage Melchior ob er irgendwo eine Schmerzsalbe oder Gel besorgen kann. Er sagt dass auf  den Stationen nichts zu finden ist aber bestimmt in der Krankenhausapotheke, und ich sag ihm, dann bring bitte Eine. Er sagt aber dass die Patientin es selbst kaufen muss und ich hab ihm gesagt dass ich werde die Salbe für die Spenden um der armen Patienten zu helfen. Langsam werden die Nackenmuskeln sich entspannen! Die Schmerzen und die Mobilität haben sich deutlich verbessert. 

Irgendwann kommt unsere 77 Jahre Patientin wieder, nur mit einen Röntgenbild .. aber ohne eine ärztliche Beurteilung. Ich versuche wieder Dr. Guido zu erreichen und ich schick ihm ein Foto von den Röntgenbild. 

Starke Arthrose beidseitig, dann erzählt der Enkel das die Patientin eigentlich immer auf die rechte Seite liegen möchte und das das Bein immer etwas nach innen rotiert ist aufgrund der Schmerzen. Aus dem Grund zeigen wir dem Enkel wie er sie mobilisieren sollte und wie wichtig das für sie ist.

Gegen 15 Uhr entscheiden wir Feierabend zu machen. Als wir gehen wollten, kommt eine Schwester und fragt ob wir noch einen Patient sehen könnten. Er liegt auf  der Ward und hat Kniekontrakturen (sagte die Schwester). Wir sehen den Patienten, und Melchior versucht ihm Fragen zu stellen aber es scheint dass die Patientin entweder im Delir ist oder ein psychisches Problem hatte. Er antwortete auf alle Fragen mit politischen Antworten, und dann sagte er ... komm mal wieder später ich hab jetzt kein Bock! :) ... jetzt haben wir Feierabend.

Meike: 

Der Freitag beginnt anders als die anderen Tage...es liegen jede Menge Termiten Leichen vor unserem Haus 🤔😳...über Nacht fühlten sich wohl jede Menge Termiten von unserem Licht über dem Haus angezogen...und nun liegen die ganzen Flügel hier. 

Sie werden einfach abgeworfen wenn sie nicht mehr benötigt werden...die Körper der Termiten gelten hier übrigens auch als Delikatesse 😅

So, wir hoffen sehr, dass das 2.Team heute aus Mwanza ankommt, es bleibt spannend bis zuletzt...

In der Zwischenzeit operieren wir Majid, der durch Narbengewebe deformierte Fuß soll gelöst werden und Haut soll auf die offene Wunde transplantiert werden.

Die andere Truppe wartet am Flughafen... und auch im Umkehrschluss...wenn am Sonntag die Maschine aus Mwanza nicht hierlanden kann dann kommen unsere Heimreisenden auch nicht pünktlich nach Dar Es Salam um dort das Flugzeug nach Istanbul zu erreichen... Plan B wäre also schon morgen mit einem Auto oder Bus nach Mwanza zu fahren... immerhin 450 Km...

Majid ist fertig, soweit hat alles geklappt jetzt hoffen wir sehr ihm damit geholfen zu haben...aber es ist noch langer Weg für ihn mit Folgeoperationen.

Wir genießen Teetime im OP und die gute Nachricht der anderen Truppe "wir sitzen im Flieger" ....jetzt müssen sie hier nur noch landen können....

Mit Winfrieda (OP Leitung) begutachte ich noch ein Paar Instrumente und helfe ihr bei kleineren Reparaturen. Das Team ist schon in Wochenendstimmung... die Woche war weitaus arbeitsintensiver für sie als sonst...

Unser 2. Team ist zum Glück auf dem Weg zu uns, das Wochenende kann starten! 

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16. und 17. November 2022

16. und 17. November 2022

Wir sind euch, unseren Leser und Unterstützern zwei Tage unserer Arbeit schuldig. Wir Entschuldigen uns und deshalb gibt es heute die doppelte Portion Informationen :D 

Der 16. November beginnt wie gewohnt. 


Guido:

"Mgomo" - die häufigste Diagnose in den Sprechstunden dieser Tage - Rückenschmerzen. Nicht unbedingt das Krankheitsbild, ob dessen ich Unfalchirurg geworden bin. In den meisten  Fällen zeigt das Röngtgenbild Verschleißzeichen am Übergang der Wirbelsäule zum Kreuzbein. Möglicherweise wird dies durch die typisch afrikanische Fehlhaltung hervorgerufen: Bücken im Stehen mit durchgestreckten Kniegelenken und überstreckter Wirbelsäule. Machen können wir wenig: gut zureden, Schmerzmittel und zur Dan in die Rückenschule schicken. Wichtig ist, keine ernsthaften seltenen Diffenrentialdiagnosen zu Rückenschmerzen zu übersehen , z.B.Metastasen. 

"Numbness" - Meinem Kollegen und Übersetzer Dr. Lwankomesi und mir fällt auf, dass sehr viele Patienten über Taubheitsgefühle an Händen und Füßen klagen, ohne dass sich dafür eine erkennbare Ursache finden ließe. Dr. L. kommt auf die Idee, den Dingen nahzugehen und wir entwickeln gemeinsm einen Fragebogen  zu den Beschwerden und Lebensgewohnheiten dieser Patienten. Bin sehr gespannt, ob etwas dabei heraus kommt.

Dan, 16. Novermber 2022,

Der Tag beginnt, wie gewohnt, gegen 6 Uhr. Nach dem Duschen (Heute mit Wasser aus dem Hahn... sogar lau warm), sind wir zur Andacht und danach bin ich in die Praxis gegangen. Die ersten Patienten lassen auf sich warten (wie immer) und bin mit Melchior und Onesmo angefangen ein paar Physiotechniken zu üben. Kurz danach kam Christian und bat mich ihm zu folgen auf ICU die (Intensive Care Unit) wo eine Patientin mit Starke Schmerzen in der Gelenken htte, die Patientin und die Angehörigen erzählen dass sie auch neurologischen Ausfälle,  Kribbeln in den Beinen und Taubheitgefühle hat. 

Wir sehen die Patientin und führen in Begleitung von Christian, der behandelnden Arzt, Schwestern und Melchior, leichte Therapeutische Anamnese durch. Die Patientin zeigt tatsächlich starke Schmerzen im rechten Knie nur bei leichter Behrührung. Aber gleichzeitig generalisierte Schmerzen in fast allen Gelenken. Christian, Melchior und ich sind alle stark der Meinung das die Patientin einen Gicht Anfall hat. Der Arzt sagte das er würde in der Richtung untersuchen und noch eine Blutbild machen wollen. Danach bin ich zurück in der Physio Praxis. Irgendwann sind auch die ersten Patienten angetreten. Wie gewohnt erste Patientin mit Rückenschmezen. 

Den 2. Patient, 3 Jahre Alt, Cerebralparese. Hab Ihn behandelt und seine Mutter gezeigt was sie auch Zuhause machen kann mit dem Jungen. Er ist nach der Behandlung kurz gestanden (mit Unterstützung) aber er konnte kurz auch selbst sitzen, was der Mutter wie ein Wunder vorkam. 


Dannach noch paar Patienten mit Rücken Problemen, dieses mal mal was anders, Multiple Bandscheiben Vorfälle und Arthrosen auf verschiedenen Etagen. Endlich mal kein Rücken Patient: dieses mal Nacken Schmerzen und Immobilität im Nacken, ich habe wieder die Faszientechniken und Massage angewendet und die Patientin verlässt die Praxis mit fast voller Mobilität und deutlich veniger Schmerzen. Wie bei allen meinem Patienten  kläre auch eine Set Übungen für Zuhause. Ob die das machen werden und auf unsere Epfehlungen eingehen... kann ich nicht sagen. 


Nächster Patient: 3 Monaten alt, mit falscher Fußstellung (nach innen rotiert). Hab die Mutter geschult was sie für ihr Baby machen kann und wie. Heute sind 12 Patienten von mir oder meinem Team behandelt worden. 


Nach der Arbeit sind wir vom Palliativ Team zum Essen eingeladen worden. Es wird gegessen, geredet und afrikanisches Bier getrunken. Hab nur 4 verschiedene Probiert. Ich kann ALLEN nur empfehlen, alle sind super lecker gewesen. 









Wir machen uns auf den Weg nach Hause und wir sehen auch das "Nachtleben" des Dorfes. Viele Menschen am Rand der Strasse, reden, spielen, oder den Abend ausklingen lassen. 

In unsere Auto wird auch Afrikanisches Musik gesungen von den Mietglieder des Palliativ Team. Einfach eine wunderschöner Feierabend mit wunderbaren Menschen. Zuhause wird geduscht und ab ins Bett.

Der 17. November weckt mich mit tierischen Kopfschmerzen. Es scheint das das Mischen von 4 afrikanischen Biersorten mir nicht gut bekommen ist. Wir frühstücken und ich geh duschen. Trotzdem Kopschmerzen, ich schleiche mich zur Andacht und zu meinem Physio Team und meinen Patienten, deshalb bin ich auch hier, denen zu Helfen. Onesmo wird geschult Spannungskopfschmerzen zu behandeln und ich bin der Probant :) . 

In ca. 30min sind meine Kopfschmerzen weg und der Erste Patientin erscheint. Sie ist eine Patienten gefunden vom Palliative Care Team als sie unterwegs in den angrenzenden Dörfer waren.

Die Patientin  hat eine Unterschenkelaputation, starke Schmerzen und ist durch die PC (Paleative Care) Team versorgt mit Morphium und Hilfsmittel. Sie hat Unterarmgehstützen und einen Rolstuhl von denen bekommen. Sie macht der Transfer von der Rollstuhl auf der Behandlungsliege wunderbar aber ist am Zittern von Schmerzen und bestimmt auch Angst von was auf sie Kommt. Wir Berhuigen sie und nach der Therapetischen Anamnsese stelle ich fest das sie auch starke Kontrakturen im Knie- und Hüftegelenk hat. 

Ich zeige Melchior und Onesmo wie mann Qwerdehnungen und Passive/Assitive Mobilisationen um die Kontrakturen zu lösen macht. 

Die Patientin hat uns ihr Vertrauen geschenkt und ihre Schmerzen und Zittern sind für den Moment weg. 


Sie bekommt auch Dehnungsübungen für Zuhause und es wird erklärt dass sie sich mehr mobilisieren muss. Anschliessend  machen wir Gleichgewichtsübungen und Gangschule mit den Unterarmgehstützen. Die Unterarmgehstützen werden zuerst richtig angepasst für die Patientin Zuerst wirkt die Patientin sehr unsicher. 


Wir zeigen Ihr wie sie mit der Gehilfe umgehen kann, wir üben auch Transfers Sitz / Stand und Rollstuhltraining. Ziemlich viel Informationen für sie und meine Lehrlinge, Onesmo und Melchior. 

Die Patientin verlässt der Praxis lächelnd und sagt von ganzen Herz: Assante Sana und Gott segne dich (Auf Swaheli). 

Näschter Patient: Bandscheibenvorfall, Rückenschmerzen wie schon gewohnt. Vor dem Mittagessen kommt Schwester Claire vorbei, sie hat auch Rückenschmerzen. Sie wird mit der Rückenschule behandelt und Verhaltenmassnahmen verteilt. Als ich zur Unterkunft zum Mittagsessen war, fängte an zu regnen. Tropischer Regen. So viel Regen auf einmal dass wir (Estera - unsere Hausverwalterin, Köchin und Putzfee und ich) die Veranda Möbel umstellen mussten, weil sonst die nass würde. Das Regen wird nach ca. 40 Minuten weniger und ich traue mich wieder zur Praxis zu gehen. Da sind noch ein paar Patienten von Melchior und Onesmo schon behandelt und die nächste Patientin, 3 Jahre alt wurde mir vorgestellt. Sie hatte auch, wie oftmals hier in Afrika, innenrotierte Fußstellung, bei ihr aber durch Inkomplettes Wachstum der Fußknochen. 

Sie wurde von mir behandelt und die Mutter geschult. Scheint dass die Patientin gut Medizinisch versichert ist und die Mutter wird auch angewiesen um spezielles Schuwerk für ihre Tochter zu bekommen. Sie wird das Schuwerk in Mwanza machen lassen. 


Noch 2 Patienten mit Rücken und Knie Beschwerden und wir sind für Heute erlöst. Feierabend! Später sind wir von unseren Freunde aus den letzen Aufenthalt zum Abendessen eingeladen. Witness ist Krankenschwester und betreut die HIV Station und Richard, ihr Mann ist Pastor in einer Gemeinde ca. 20 Kilometer von Ndolage entfernt. Er erzählte uns dass er auch Hausbetreung macht und er macht alles auf seinem Motorrad. Das wird für ihn manchmal gefährlich und sehr mühsam, aber er macht das gern und mit ganzem Glauben und Herz. Bevor wir essen wird gebetet. Richard macht das wirklich gut. Beim Essen wird über Politik und die aktuelle relativ neue Präsidentin Tansanias. Sie scheint sehr populär in der Bevölkerung zu sein und Richard sagte uns dass sie sehr auf Bildung der Kinder steht. In einem Jahr hat sie ganz viele Schulen gebaut aber es gibt ein sehr großes Problem Lehrer zu finden. Gibt es Schulen mit ca. 200 Schulern und nur 4 Lehrer. Für uns, Europäer, unvorstellbar. 

Meike:

Donnerstag morgen 4.30 h (17. November 2022) ist die Nacht für mich vorbei, Manuela und Andy hängen in Dar Es Salam am Airport und kommen nicht durch den Zoll ! Ich versuche 4 verschiedene Mitarbeiter des Krankenhauses zu erreichen...alle haben wohl einen tiefen Schlaf...glücklicherweise kommt nach kurzer Zeit die Entwarnung, sie sind durch!

Im OP ist heute noch alles ruhig, die Nacht über wurde gearbeitet, das Personal und die Materialien sind "verbraucht".....


allerdings fragt ein auf die Welt kommendes Baby nicht danach...ein eiliger Kaiserschnitt kommt rein, ich assistiere dem Operateur.

Das Baby wird ohne Lebenszeichen entbunden...hektisch versucht die männliche Hebamme (hier übrigens häufiger als Frauen in dem Beruf) zusammen mit dem Anästhesisten zu reanimieren..selbst der Operateur tritt ab um zu helfen während ich den Uterus komprimiere....CHRISTIAN....wo bist du ??? 

Murphys Law...Christian ist auf dem Weg zum Flughafen um das 2.Team abzuholen...

Das Neugeborene fängt etwas an spontan zu atmen...ich denke bei den Reanimationen ist noch Schulungsbedarf....

Christian: 

17. November 2022 

Da im OP heute Nacht gearbeitet wurde und erstmal keine Operationen aufgrund fehlenden Materials stattfinden können, bin ich kurzerhand mit Joseph im Geländewagen nach Bukoba aufgebrochen, um das zweite Team von Airport abzuholen. Nach einigen Stopps und einer kurzen Teepause im Cafe stehen wir pünktlich um 11.45 Uhr vor dem Arrival-Terminal. In dem Moment beginnt es über Bukoba an zu schütten wie aus Eimern. Fünf Minuten vorher war davon nichts zu sehen und somit zu erwarten. Als die Maschine um 12.30 Uhr noch immer nicht die Landebahn ereicht hat, bemühe ich meine App "Flightradar", um zu sehen wo die Kollegen bleiben. 

Ich stelle fest: Der Flieger hat die Landung abgebrochen und ist wieder auf dem Weg nach Mwanza. Erster Gedanke: Toll! Fünf Stunden Autofahrt umsonst! Zweiter Gedanke: Da hat der Pilot doch die richtige Entscheidung getroffen. Was passieren kann konnten wir alle vor knapp zwei Wochen den Medien entnehmen und ist hier noch deutlich gegenwärtig: der abgestürzte Flieger liegt noch immer am Strand direkt neben der Landebahn. 

Bevor wir uns aber wieder auf den Rückweg machte, gab es noch ein Mittagessen im  ELCT-Hotel am Strand des Lake Victoria, gleichzeitig auch irgendwie Headquarter der Northwestern-Diözese in Tansania. Prompt lernte ich auch den Bischof, Dr. Keshomshahara, kennen. Ein sehr netter Mann, der mich direkt auf Deutsch begrüßte und unterhielt. Kurzerhand hat er sich dann überlegt unser Team morgen in Ndolage zu besuchen. 

Mit der Hoffnung dass dieser lang Bericht euch nicht gelangweilt hat wir, Meike, Christian, Guido und Dan wünschen euch einen schönen Freitag und guten Start in das Wochenende. Auf uns wartet noch einen Tag Arbeit in Tansania und der Vorbereitung der Heimreise. 

Assante sana!

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Anfang November sind unsere Kollegen nach Ndolage geflogen. Um deren Aufenthalt vor ort zu folgen klicken sie bitte auf den link Hier.